Spiel mit mir...

               Bitte,komm' und spiel' mit mir!


Wohnungskatzen,Einzelkatzen sowie besonders beutetriebsstarke Katzen,aber auch ängstliche Katzen brauchen viel Beschäftigung,Aufmerksamkeit,viele Streicheleinheiten und vor allem...Spielen.

Das gemeinsame Spiel mit dem Menschen ist gerade für Wohnungskatzen unerlässlich,da es die fehlenden Jagdaktivitäten ersetzt,um ihren aufgestauten Jagdtrieb abreagieren zu können.

                 Ängstliche Katzen werden selbstsicher

Bei der ängstlichen und unsicheren Katze hat die "Spieltherapie"  eine andere Wirkung.Konzentration und Erfolg bei der Jagd auf die Spielmaus oder ein anderes geeignetes Objekt haben einen angstlösenden Effekt und erhöhen das Selbstbewusstsein einer Katze.        

Da ängstliche Katzen unter Umständen anfangs auch dem Menschen oder einem Spielzeug gegenüber unsicher sind,muss langsam und geduldig begonnen werden.Andere anwesende,vor allem aktive und schnell entschlossenen,spielfreudige Katzen können dabei ein wesentlicher Hemmfaktor sein.Aus diesem Grund sollte die aktivere Katze in einem anderen Raum  kommen wo sie jedoch alles beobachten kann.Hat die zögerliche Katze einmal erkannt,dass ihr Spiel nicht mehr von der anderen ungestümen Katze gestört wird und sie sich sicher fühlen kann,wird sie zunehmend konzentrierter und mutiger.

                            Erfolgserlebnisse

Wichtig beim spielerischen Jagen sind vor allem die Erfolgserlebnisse.Die "Beute" muss natürlich auch erjagt werden können,so dass sich die Katze als Sieger und guter Jäger fühlen kann.Ansonsten werden Unsicherheiten und Minderwertigkeitskomplexe weiterhin gefördert.Statt Selbstsicherheit aufzubauen,wird dann eher Frust erzeugt.

                        Katzen sind Lauerjäger

Katzen sind Lauerjäger,und der Mensch darf nicht die Geduld verlieren und irrtümlich glauben,die Katze habe keine Lust zu spielen,wenn sie einfach nur seine Anstrengungen beobachtet,ein Spielobjekt zu bewegen oder Geräusche zu machen.Es liegt in der Natur der Katze ,dass sie zuerst einmal ihre Beute belauert und beobachtet,bevor die auslösende Reiz gross genug und der Zeitpunkt für einen Zugriff für sie scheinbar optimal ist.Der sichtbare Sprung ist erst der letzte Teil einer langen Verhaltenskette.

Katzen entwickeln ganz individuelle Vorlieben für bestimmte Spiele und Verstecke.Das Spielbedürfnis kann auch verschieden stark ausgeprägt sein und ist unter anderem abhängig von Alter,Gesundheitszustand,Rasse und Umfeld...Anschliessend ist es wichtig nach dem Spielen,der Katze die notwendige Ruhe zu gönnen.Umgekehrt darf sie aber natürlich auch nicht beim Schlafen gestört werden,um sie zum Spiel aufzufordern.

                                         Spielobjekte

Spielobjekte sollten weich und nicht zu glatt sein,damit die Katze ihre Krallen und Zähne hineinschlagen kann.Am besten sollten sie sich auch verschleppen lassen,dürfen also nicht zu schwer oder gross sein.

Das Wichtigste bei allen Jagdspielen ist Bewegung,denn nur bewegliche Beute ist lebendig und löst einen Angriff aus."Beute" ist für die Katze  jeder kleinere,sich von ihr weg bewegende Gegenstand,wobei Form und Farbe ohne besondere Bedeutung sind.Spielzeug aus Sisal verlockt (bekanntlich) zum schärfen der Krallen.

Was muss beachtet werden ,bevor es los gehen kann?Eingentlich nur eines,nämlich dass das Spiel für Ihre Katze keine Gefahren birgt.Das heisst:Nichts,was sie verschlucken könnte,nichts,was sie würgen könnte,nichts,worin sie sich verheddern könnte,und nichts,woran sie sich die Zähne ausbeissen könnte...

Eine bunte Auswahl an allem ,was raschelt,rollt und riecht,finden Sie natürlich in Ihrem Zoofachhandel.

                     ...Auf die Plätze,fertig,los..!